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Der Weg vom Übersetzer zum Journalisten und wieder zurück ist nicht
sonderlich weit, und wie eigentlich immer gehörte auch Glück dazu, in
diesen Job zu kommen. In meinem Fall war es vor allem das Glück, die
entsprechend netten, vertrauensvollen und fähigen Redakteure und
Kolleginnen und Kollegen zu haben.
Es begann Mitte der 90er Jahre mit einem Praktikum bei der Rhein-Zeitung
Koblenz. Irgendwas muss ich in diesen zwei Wochen wohl richtig gemacht
haben, denn aus dem Praktikum wurde nicht nur erst ein Ferienjob und aus
dem Ferienjob schließlich eine freie Mitarbeit, sondern ich wurde auch
schon nach drei Wochen damit betraut, selbständig Themen für größere
Features zu finden und zu recherchieren – zwar »nur« für den Lokalteil,
aber immerhin: Ich habe viel gelernt, viele interessante Veranstaltungen
besucht, viele interessante Menschen kennen gelernt ... und ich kann von
mir sagen, dass ich mal hinter Stefan Effenberg durch den Spielertunnel
ins altehrwürdige Bökelbergstadion gekommen bin. Wenn das mal nichts
ist!
Die Tätigkeit für die Rhein-Zeitung ermöglichte mir dann später auch die
freie Mitarbeit bei der Rheinpfalz Ludwigshafen, wo sich
dankenswerterweise nicht nur die Aufgaben sondern auch die positiven
Erfahrungen mit den dortigen Mitarbeitern wiederholten.
Heute profitieren vor allem meine Übersetzungskunden von meiner
»journalistischen Schreibe« und Rechercheerfahrung.
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